In welchen Fällen kann die Schlichtungsstelle eingeschaltet werden?

Die Schlichtungsstelle kann bei Streit zwischen Mandant und Rechtsanwalt über Honoraransprüche und/oder Schadensersatzansprüche wegen vermuteter Anwaltsfehler bis zu einer Höhe von 50.000 Euro eingeschaltet werden.

Voraussetzung ist:

- dass der Rechtsanwalt bzw. der ehemalige Mandant zur Rückzahlung bzw. Zahlung aufgefordert wurde und dieser das Begehren ablehnt oder nicht reagiert.

Hinweis:

Das Schlichtungsverfahren dient nicht dazu, vorab die Erfolgsaussichten einer Auseinandersetzung zu prüfen , sondern eine Schlichtung anzubieten, wenn Rechtsanwalt und Mandant sich nicht ohne Hilfe einigen können.